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6 geplante Windkraftwerke
Fotomantage, aufgenommen in der Rotte Hackbichl
Der Wald so wie er momentan ist.
angrenzend an das Europaschutzgebiet Mattersburger Hügelland
Der Wald darf nicht Industriegebiet werden
Bucklige Welt, Rosaliengebirge
Gute Nacht!
Die Aussicht in der Nacht.
Horst mit 2 Jungen
im Sommer 2015
Schwarzstorch Adé
Die seltenen Schwarzstörche werden dort nicht mehr brüten. (Originalfoto, 22.6.2014, Windkraft-Zone)

In der Buckligen Welt (Gemeinde Schwarzenbach) unweit der Burg Forchtenstein soll ein Windpark entstehen – und zwar mitten im Wald! Geplant sind sechs Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von je 200 m (Nabenhöhe ca. 140 m, Rotorlänge ca. 60 m) - somit hat allein der Durchmesser der Rotoren ca. die Länge eines Fußballfeldes. Jede Windkraftanlage wäre so groß wie der Millennium Tower in Wien (202m).

6 Windräder bedeuten eine Abholzung des Waldes im Ausmaß von ca. 6 ha!  Ein massiver Eingriff in die Natur- und Tierwelt.

Bei so einer großflächigen Zerstörung des Waldes (der selbst dem Klimaschutz dient) ist der Schaden größer als der Nutzen.

Der Bau von Industrieanlagen in einem Wald ist ein Widerspruch an sich und bedeutet nicht nur irrepparable Schäden im Ökosystem, sondern zeigt auch, wie die Windkraftlobby die Bevölkerung bezüglich des Nutzens "grüner" Windkraft täuschen möchte.

Herkömmliche Kraftwerke werden nicht verhindert, da diese mangels ausreichender Speicher permanent als "Backup" weiterlaufen.

Wenn kein oder auch wenn zu viel Wind weht, kann der Windpark keinen Strom produzieren. Es muss also ein fließender Übergang von anderen Kraftwerken gewährleistet sein (Wasserkraft- oder kalorische Kraftwerke, die permanent geheizt werden).

 

Windkraftanlagen in einem Wald stellen eine "schwere Beeinträchtigung der Natur" dar. Das hügelige Gelände erfodert umfangreiche Rodungen und gewaltige Erdbewegungen für die Fundamente, Zubringerstraßen (LKW-Schwertransporter) und zerstört den Lebensraum seltener Tiere.

An diesem Projekt profitieren hauptsächlich die Gemeindekassen, Grundeigentümer und die Betreiberfirmen.

Wir sagen NEIN zu:

Kapitalisten der Energiewirtschaft, die unsere Landschaft, unsere Natur, die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzen, um fette Gewinne zu erzielen!

(Erwin Pröll, 23.5.13, gekürzt)


6 Stück dieser Windräder sind geplant:Der Fernsehsender Heuberg/Rosalia erscheint neben dem Windrad wie ein Winzling.


Größenvergleich:

GrößenvergleichDie Windkraftanlagen sind so hoch, dass sie von vielen Ortschaften sichtbar wären. Es ist neben den baulichen Nachteilen für die Natur auch mit einer erheblichen ständigen Beeinträchtigung durch Geräuschentwicklung, Schattenwurf der drehenden Rotoren, Blinklichtern in der Nacht sowie Infraschall (über viele km messbar!) zu rechnen.


Wir sind keine Windkraftgegner „aus Prinzip“. Wir sind der Meinung, dass eine Industrieanlage in einem Wald nichts verloren hat! Wir stellen den Standort Bucklige Welt Frage, da wir der Überzeugung sind, dass es sich um ein schützenswertes und einzigartiges Landschaftsbild handelt, eine gewachsene, alte Kulturlandschaft, das Land der 1.000 Hügel.

Ökologisch sensible Gebiete (Heimat von seltenen Schwarzstörchen, Wespensbussarden, Turmfalken, Fledermäusen etc.) müssen ausgespart werden!

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  • Keine Industrieanlagen in ökologisch sensiblen Gebieten!
  • Erhaltung des Lebensraumes von Schwarzstorch, Fledermaus, Wespenbussard !
  • Erhaltung von Landschaftsbild und Erholungsgebiet der Buckligen Welt!


Ein Großteil der Bevölkerung, auch die direkten Anrainer, wurden über dieses weit vorangeschrittene Projekt nicht informiert! Daher bitten wir Sie um Ihre Unterstützung, den idyllischen Wald in der Buckligen Welt in seinem Naturzustand zu belassen. Wir vertrauen darauf, dass die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden sich nicht täuschen lässt und erkennt, dass hier finanzielle Interessen im Vordergrund stehen.

 

Der Wald darf nicht Industriegebiet werden!

Viele Menschen unterstützen uns schon heute, und es werden mehr.
Helfen Sie mit, die Schönheit unserer Natur für die nächsten Generationen zu erhalten.